Beginnend mit dem SSB-Fieldday am ersten Septemberwochenende startet auch die heiße Phase der Clubmeisterschaftsrelevanten Wettbewerbe. Also zog der D06-Troß zum SSB-Fieldday nach Falkensee auf die Contestwiese. Robby hatte sich wieder Urlaub genommen und leitete ab Freitagnachmittag den Stationsaufbau. Im Gegensatz zum letzten Jahr zierten diesmal zwei Masten die Wiese, einer mit dem guten alten FB33 und einer mit einer Drahtspinne für die Bänder 40-12m. Dazu 80/40-Doppeldipol und liegende Loop für 80m. Eigentlich genug Antennen, um das angepeilte Ziel, einen Platz unter den Top 6 in DL zu erreichen. Und mit Geduld und Spucke haben wir das auch hingezwirbelt. Betrachtet man die Ergebnisliste, dann hat DK0ED (OV Erding, C25) sicherlich in einer eigenen Liga gefunkt, aber dahinter liegen die Ergebnisse doch dichter beisammen, und mit mehr Erfahrung und verbessertem Setup ist in Zukunft vielleicht noch mehr möglich. Robby und Robert (DC9WX) hatten auch die Küche bestens präpariert, und so machte das Funken auch richtig Laune.

SSB-Fieldday 2015 - Klasse lowpower assisted

1. DK0ED/P C25 522.810
2. DL0SN/P O16 376.380
3. DP7X/P A36 370.108
4. DK7C/P D06 309.626
5. DM7A/P S07 305.501
6. DL0GC/P L06 304.678
7. DF0HO/P I17 267.928

insgesamt 48 Logs

Leider machte der Abbau weniger Spaß, denn irgendwann fing es dann an zu regnen und besonders warm war es auch nicht. Wenigstens mussten wir den Pavillon nicht abbauen, der war nachts bei Sturm und Regen schon weg geflogen. Aber das ist eben Fieldday.

Und schon eine Woche später ging der Fez weiter, denn der WAE-SSB stand auf dem Programm. Kurzfristig konnte Mario, DK7TY, seinen Dienstplan so hinbiegen, dass er wie im letzten Jahr bei Fritz (DL7ON) in Tarmow das Mikrofon bediente, Robby (DM6DX) war in Bugk bei DM3W qrv, dazu Andi (DL7ANR) in der Lohmeyerstraße und Peter (DL7YS) in Staaken. Die Ausbreitungsvorhersage verhieß nichts Gutes, und es kam noch schlimmer. Bei Sfi-Werten unter 90 und einer gehörig durchgeschüttelten Erdmagnetik, war es ein ganz zähes Stück Fleisch, das da zu kauen war. Fast alle Teilnehmer hatten am Ende ca. 20% weniger Punkte auf der Uhr, in unserer Klasse in Summe über 10% weniger Teilnehmer und manchmal ziemlich leere Bänder, richtig Spaß hat das nicht gemacht. Aber mehr Erfahrung, bessere Querverbindungen und das (fast komplette) Ausnutzen der zulässigen 36 Stunden Teilnahmezeit katapultierten unsere drei Big-Guns unter die Top-Ten, und auch “Small Pistol” Peter würgte sich unter die Top 10% der Teilnehmer, so dass es am Ende die angepeilten 380 CM-Punkte plus X waren. Wobei das X in diesem Jahr mit “2" sogar noch etwas höher war als 2014... :-)

1. DC4A B06 1.066.890
2. DD2ML C15 631.570
3. DA2A O32 499.675
4. DF2F L06 435.728
5. DM6DX D06 409.452
6. DL7ANR D06 401.856
7. DK7TY D06 398.225
8. DL1MHJ C12 338.976
9. DL9RAR U14 268.460
10. DL8LR Q05 182.266
16. DL7YS D06 113.080

insgesamt 164 Logs

Trotzdem waren alle nach dem Contest ziemlich platt auf der Bereifung, denn wenn es in einem Contest “nicht läuft”, wenn man für jedes QSOs rackern muss, dann ist das alles doppelt ermüdend und beschwerlich. Ich jedenfalls kann mich nicht erinnern, mir für 200 QSOs jemals so den Dingsbums aufgerissen zu haben.

70cm Oktobercontest

Und nach nur 2 Wochen Pause, stand am ersten Oktoberwochenende der 70cm-Contest auf dem  Plan. Tja, und dank Murphy einige Tage vor dem Contest fiel dann Andi krankheitsbedingt aus. Mit hektischen Telefonaten, Mails und Diskussionen, wurde die Mannschaftsaufstellung geändert. Mario besetzte Andis Station, Max (DH7AHK) kam aus seinem QTH in Salzgitter zum Contestwochenende nach JO62NM und gab mit Peter zusammen die Besatzung für den Hahneberg und Thorsten befunkte wieder den Hagelberg im Fläming. Auf dem Hahneberg wurde erstmals mit 4 vertikal gestockten Flexas gefunkt und Peters neue BEKO lieferte gestrichene 750 Watt (und blieb dabei kalt wie eine Hundeschnauze). Mario wurde von Andi eingewiesen und funkte in seiner ruhigen, unaufgeregten Art knappe 30 Kilopunkte zusammen, Max (für den die 70cm-Station auf dem Hahneberg ja Neuland war) endete bei 42 Kilopunkten und Peter bastelte dank einem ergiebigen Schlussspurt fast 59 Kilopunkte zusammen. Den Vogel schoss aber Thorsten ab, der mit 95.000 Punkten den dritten Platz in DL belegte und in absoluter Schlagdistanz zu den Plätzen eins und zwei lag. Wie immer waren unsere Logs mit wenig Fehlern behaftet, so dass im Vergleich zu den claimed Scores alle in der Endabrechnung sogar noch Plätze nach vorne rückten. Großes Dankeschön an die Truppe vom Hagelberg, die Thorsten Gastfreundschaft gewährte und auch an alle Helfer aus unserem OV, die auf dem Hahneberg zur Stelle waren und mit anpackten

1. DL7AKL D01 JO62JA 321 103.373
2. DK1CM A05 JN37WV 280 97.907
3. DK7C D06  JO62GD 286  95.254
4. DM3F S07  JO60LK 307 89.545
5. DL6AA I30  JO43JH 242 86.339
6. DL1FY/P C25  JN68CF 229 74.596
7. DK3TA W17  JO51TC 215 65.110
8. DL5MAE C25  JN58VF 186 60.600
9. DL7YS D06  JO62NM 166 58.812
10. DL3SFB P06  JN48WM 180 58.652
22. DH7AHK D06 JO62NM 142 42.053
31. DK7TY D06  JO62PM 96 28.155

insgesamt 250 Logs

Der Lohn waren 376 CM-Punkte, was der dritt höchste Score in Deutschland für den 70cm-Contest war, nur geschlagen von S07 und C25.

Und so stehen wir vor dem letzten Contest der Saison (Weihnachtswettbewerb auf 80/40m am 2. Weihnachtsfeiertag) schon bei 2609 Clubmeisterschaftspunkten. Es fehlen also zum Erreichen unseres selbst gesteckten Ziels von 2880 Punkten nur noch lasche 271 Zähler. Da können wie sicher sein, dass wir das mit links schaffen. Vermutlich werden es sogar deutlich über 2900 Punkte, und das ist ein Ergebnis, das sich sehen lassen kann. Darüber hinaus können wir auch sicher sein, den letztjährigen 4. Platz bundesweit verteidigt zu haben, obwohl die Trauben dieses Jahr deutlich höher hingen.

Im Kurzwellenpokal finden sich im Distrikt Berlin immerhin 4 (!) Stationen aus D06 unter den Top 5, und Peter (DL7YS) dürfte bundesweit den 13. Platz ergattert haben, Wer möchte, der lese http://www.darc.de/referate/dx/contest/kwpokal/aktuell/ .Mario (der den WAG mit Draht vom Balkon bestritt !!!)  findet man auf dem 32. (!) Platz bundesweit, und auch Robby und Andi haben sich unter den Top 100 eingereiht.

Aber das beste Einzelergebnis der Saison lieferte Robby ab. Er gewann die DL-Sektion im WAE-RTTY und belegte in Europa den 3. Platz !!!

1. DM6DX D06 1.085.888
2. DF2SD L06 1 021 328
3. DF1MM I18 717 060
4. DL4ME X30 537 795
5. DG7RO C06 474 903
6. DH6BH I54 436 959
7. DL5KUD V01 425 810
8. DL5ARM X33 425 657
9. DL3SYA V14 374 868
10. DL6UD Y28 335 135

insgesamt 126 Logs

+++ CONGRATS +++ CONGRATS +++ CONGRATS +++

Und was gab es noch? Mario und Peter verteilten im Marconi-Contest Anfang November ein paar Punkte, aber die Bedingungen waren nicht herausragend bei uns im Nordosten, so dass keine spektakulären DX-QSOs gelangen. Und am ersten Sonntag im Dezember waren Robby und Peter (mit DL0SP) im Brandenburg-Berlin-Contest qrv, um die Fahne von D06 hochzuhalten. Immerhin 324 QSOs bastelte Peter zusammen, das dürfte wohl wieder für einen Platz auf dem Treppchen reichen.

73 de Peter DL7YS

   

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